| Möbelmuseum Wien

FILMSOMMER IM MÖBELMUSEUM WIEN

Veranstaltung


Von 25. Juli bis 6. September 2025 werden ausgewählte Filme und Dokumentationen aus der Reihe „Erbe Österreich“ passend zu unserem Jahresschwerpunkt „Routen“ gezeigt.

05.09.2025 - 06.09.2025
Innenhof Möbelmuseum Wien
Eintritt frei
20:00 Uhr
Events
05.09.2025
20:00 Uhr
06.09.2025
20:00 Uhr

FILMSOMMER IM MÖBELMUSEUM WIEN

Von 25. Juli bis 6. September 2025 werden ausgewählte Filme und Dokumentationen aus der Reihe „Erbe Österreich“ passend zu unserem Jahresschwerpunkt „Routen“ gezeigt.

An insgesamt acht Terminen, jeweils Freitag und Samstag, verwandelt sich der Innenhof des Möbelmuseums in ein wundervolles Ambiente. Gezeigt werden sorgfältig kuratierte Film und Dokumentationen – passend zum Jahresthema „Routen“. Die Filme der Reihe „Erbe Österreich“ zeigen verschiedene Aspekte der österreichischen Geschichte, Kultur, Tradition sowie Natur. Nutzen Sie die Gelegenheit mehr über die Geschichte und Kultur Österreichs zu erfahren.

PROGRAMM FILMSOMMER

25.7.2025, 20:00 UhrSommerfrische. Reisen wie zu Kaisers Zeiten. ABGESAGT!
26.7.2025, 20:00 UhrVolldampf an die k. u. k. Riviera
15.8.2025, 20:00 UhrDie Reisen der Habsburger – Rudolf
16.8.2025, 20:00 UhrDie Reisen der Habsburger – Franz Joseph
22.8.2025, 20:00 UhrDie Reisen der Habsburger – Elisabeth Teil 1
23.8.2025, 20:00 UhrDie Reisen der Habsburger – Elisabeth Teil 2
5.9.2025, 20:00 UhrDie Reisen der Habsburger – Franz Ferdinand
6.9.2025, 20:00 UhrSommerfrische. Reisen wie zu Kaisers Zeiten.

Info & Reservierung

Der Filmsommer im Möbelmuseum Wien findet im Innenhof des Museums statt. Zugang ist direkt über den Haupteingang Andreasgasse 7, 1070 Wien.

Bei Schlechtwetter entfällt die Filmvorführung! (Information über unsere Social Media Kanäle)

Liegestühle sind in begrenzter Anzahl verfügbar – gerne können Sie ihre eigene Picknickdecke oder Campingsessel mitbringen.

Der Eintritt IST Frei

Handlung der Filme

Die Adria, das Salzkammergut, der Garda- und der Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler seit der Zeit der Habsburger Monarchie. Man reiste mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon die Vorzüge von gut gepflegter Natur und urbaner Geselligkeit miteinander zu verbinden. Literaten, Schauspieler und Komponisten ließen sich von der inszenierten Naturidylle inspirieren. Bis heute sind die ehemaligen Sommerfrische-Orte geprägt von der Nostalgie einer vermeintlich „guten alten Zeit“ im kaiserlichen Österreich.

Dauer: 51 min


Bereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen. In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen Vergnügungen hin. Der Quarnero, oder Kvarner, wie die Kroaten ihre Adriaküste heute nennen, galt als Synonym für den Begriff "österreichische Riviera" - besonders Abbazia (heute: Opatija) bürgte für Exklusivität und Eleganz. Wer es sich halbwegs leisten konnte, fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit dem fortschreitenden Bahnbau erlebte besonders Abbazia einen beispiellosen Bau- und Tourismusboom und mutierte in Windeseile zu einem der attraktivsten Seebäder Europas um die Mitte des 19. Jahrhunderts. "Mit Volldampf an die K.u.K.-Riviera" erzählt von der Reise der wohlhabenden Gesellschaft an die österreichische Riviera im 19. Jahrhundert.

Dauer: 44 min 


Wie seine Mutter Kaiserin Elisabeth verfiel auch Kronprinz Rudolf der Reiselust seiner Epoche. Passé waren mühsame Kutschenfahrten – die Zukunft gehörte der Eisenbahn und dem Dampfschiff. Ziele, die bis dahin außer Reichweite gewesen waren, rückten mit einem Mal verführerisch nahe. Ausgestattet mit einer üppigen Reisekassa fuhr Rudolf durch die Welt, von England bis Abazzia, von Ungarn bis in den Orient.

Wo sich die Routen mit denen seiner Mutter kreuzten, blieb der Kontakt kurz und oberflächlich. Doch Rudolf war kein Bonvivant, der um der Dekadenz willen die exklusivsten Destinationen ansteuerte. Ihn trieb auch ein großer Bildungshunger und die Suche nach Verbündeten bei seinem Bestreben, die in seinen Augen verkommene Monarchie zu retten. Im vierten Teil dieser ORF-III-Neuproduktionsreihe zeigen die Autoren Andreas und Carola Augustin sowie Regisseur Stefan Gavac den Thronfolger aus der Perspektive des interessierten Globetrotters.

Dauer: 45 min


Über zweihundert Reisen brachten Kaiser Franz Joseph in seinem langen Leben weit über die Grenzen seines Reiches hinaus. Vom Treffen mit dem deutschen Kaiser im neuerblühten Seebad Abazzia nach Paris zur Weltausstellung oder nach Ägypten zur Eröffnung des Suezkanals inklusive traumatischem Hochseeerlebnis reichen die Destinationen. Die Autoren Andreas und Carola Augustin haben für diese ORF-III-Neuproduktion die Reisen des Kaisers aufwendig recherchiert, Gestalterin Isabel Gebhart hat die Szenen authentisch rekonstruiert. Die Briefe des Kaisers an seine Frau geben ein sehr privates Zeugnis von seiner Unternehmungslust. Nur für sie machte der pflichtversessene Asket eine Ausnahme und reiste ihr zum gemeinsamen jährlichen Urlaub in die diversen Kurbäder und bis an die Côte d’Azur nach. Dort betrat Franz Joseph übrigens das erste Mal in seinem Leben ein Spielkasino — mit überraschendem Ausgang: neugierige Menschentrauben umstellten den Monarchen, der daher nicht zum Spielen kam und rasch den Rückzug antrat. Dafür entschädigten ihn die gemeinsamen Spaziergänge und „déjeuners“ mit der Kaiserin. Ungern an Bord der kaiserlichen Yacht, da der Kaiser sehr leicht seekrank wurde.

Dauer: 44 min


Die Habsburger waren unter den ersten gekrönten Häuptern, die das Reisefieber erfasste. Die aufwendige fünfteilige ORF-III-Produktion folgt den prominentesten Familienmitgliedern auf ihren oft extravaganten Touren zu den exotischsten Destinationen ihrer Zeit. In den ersten beiden Teilen geht es um Kaiserin Elisabeth, die zur größten Reisenden ihrer Zeit wurde. Mit einer Reisekasse, die ihr kaiserlicher Ehemann stets prall gefüllt hielt, bereiste sie in Begleitung ihres Hofstaats den Kontinent. Dabei besuchte sie Metropolen und hob Kurorte aus der Taufe. Vierzig Tonnen Reisegepäck, inklusive ihrer Reitpferde, kamen da schon mal auf die Achsen des luxuriösen Hofzuges. Im Tross Hofdamen, Privatsekretäre, Obersthofmeister, Diener, Köche, Friseuse, Masseuse, Kammerzofen, Reitlehrer und Stallburschen. Reenactments und nachkolorierte Ansichten illustrieren – und Experten analysieren – die Fakten und die Psychologie hinter den Reisen der kaiserlichen Gesellschaft

Dauer: 50 min


Kaiserin Elisabeth war die wohl erste monarchische Globetrotterin. Sie fuhr nach Irland zum Reiten – nicht ohne ihre eigenen Pferde mitzubringen, nach Korfu, wo sie sich das Achilleion baute, und mit der kaiserlichen Yacht kreuz und quer durchs Mittelmeer. Sie lebte abgeschirmt von Paparazzi an der Riviera in Cap Martin und wurde einer der ersten Gäste des eleganten Hotel Reid's auf Madeira. Präzise waren ihre oft monatelangen Reisen geplant und fotografisch dokumentiert. Geld spielte keine Rolle. Wo sie war, tat sie, was sie wollte. Oft war ein Glas Milch ihre größte Freude, aber genauso auch ein Kleid von Charles F. Worth in Paris, dem Erfinder der Haute Couture. Bei Kairo bestieg sie die Pyramiden von Gizeh. Inkognito lief sie durch die Bazare von Algiers. Eine Englandreise schlug mit umgerechnet fast eineinhalb Millionen Euro zu Buche. Es sollte nicht ihr teuerster Trip bleiben. Schauspielszenen und herrliche Bilder von den damaligen Reisezielen der Kaiserin geben in dieser ORF-III-Produktion, Teil zwei des Fünfteilers, einen Begriff von Elisabeths lebenslanger Reiselust. Regie: Isabel Gebhart, Buch: Andreas und Carola Augustin

Dauer: 45 min


Es gab in der ganzen ausgehenden Monarchie kein exaltierteres Unterfangen als die Weltreise des späteren Thronfolgers Franz Ferdinand. Auf dem modernsten Schiff der k.u.k. Kriegsmarine, der SMS Kaiserin Elisabeth, bereiste er ab 1892 buchstäblich die ganze Welt: Indien, Indonesien, Australien, Japan, Kanada und Nordamerika. Einerseits sollte damit seiner latenten Lungentuberkulose durch die Seeluft der südlichen Hemisphäre vorgebeugt werden, andererseits war es als Vorbereitung für das höchste Amt im Staate die ideale Bildungsreise. Von der Weltreise brachte er nicht nur ausführliche Tagebuchaufzeichnungen heim, sondern auch tausende Sammelobjekte. Natürlich hatte ihn auch seine Jagdlust überall hinbegleitet. Franz Ferdinand schoss nicht nur an Land, sondern auch auf See auf alles, was lief, kroch, flog oder aus dem Wasser sprang. Gegen einen indischen Maharadscha gewann der Meisterschütze sogar ein Wettschießen.

Dauer: 44 min