5 ARBEITSZIMMER DES KAISERS IN DER HOFBURG

VORGABEN ZUR SPARSAMEN EINRICHTUNG BEI HOFE

Bereits Maria Theresia gab das Gebot der „bescheidenen Haushaltung“ aus. Dies bedeutete, dass man bereits Vorhandenes mit Neuem ergänzte. Ausrangierte Möbelstücke verschenkte man an Hofhandwerker und Dienerschaft. Unter Franz II./I. wurden nur noch Möbel, die nicht mehr für den „allerhöchsten Gebrauch“ tauglich waren, weitergegeben. Depots in Schloss Schönbrunn, der Hofburg, Laxenburg oder auch in der Hofburg Innsbruck, boten die Möglichkeit, repräsentative Räume möglichst kostengünstig auszustatten.

Kaiser Franz II./I. wählte für seine Privaträume einfache Möbel im Stil des Empire und des Biedermeiers. Die Räume werden heute vom Bundesdenkmalamt benutzt und die Kästen des Arbeitszimmers des Kaisers befinden sich noch immer unverändert an der ursprünglichen Stelle in Gebrauch.